{"id":643,"date":"2017-07-07T08:48:45","date_gmt":"2017-07-07T06:48:45","guid":{"rendered":"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/?page_id=643"},"modified":"2020-11-29T13:19:24","modified_gmt":"2020-11-29T12:19:24","slug":"kriegerdenkmal","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/kriegerdenkmal\/","title":{"rendered":"Schule und Kindergarten"},"content":{"rendered":"<h5>Die Schulen in Gro\u00df-Scham<\/h5>\n<figure id=\"attachment_1076\" aria-describedby=\"caption-attachment-1076\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1076\" src=\"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/P1110106-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/P1110106-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/P1110106-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/P1110106-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/P1110106-1-1200x900.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1076\" class=\"wp-caption-text\">Schulgeb\u00e4ude in Gro\u00df-Scham<\/figcaption><\/figure>\n<p>Kurz nach der Besiedlung Freudenthals wurde auch eine Schule erbaut; 1787 fand der erste Unterricht statt.<\/p>\n<p>Nach der \u00dcbersiedlung nach Gro\u00df-Scham war man bem\u00fcht, das Schulwesen stets zu verbessern. 1822 erbaute die Gemeinde ein neues Schulhaus. Durch die rasch wachsende Bev\u00f6lkerung erfolgte 1838 eine Erweiterung der Schule sowie der Bau einer weiteren Wohnung f\u00fcr den zweiten Lehrer. Im selben Jahr gab es 360 schulpflichtige Kinder, wobei rund 73% auch die Schule besuchten.<br \/>\nAb 1857, bei nunmehr 370 schulpflichtigen Kinder, wurde eine dritte Lehrstelle bewilligt. Zur Unterbringung der neuen Klasse und des zus\u00e4tzlichen Lehrers wurde das Haus von Franz Altenbach f\u00fcr erstmals vier Jahre gemietet.<br \/>\nZur Ausweitung und Verbesserung des Unterrichts geh\u00f6rte auch der Wiederholungsunterricht, der jeweils sonntags stattfand. 1854 nahmen zehn Gewerbelehrlinge daran teil.<br \/>\nAb 1871 war die Gro\u00df-Schamer Schule eine Gemeindeschule und keine konfessionelle (r\u00f6m. kath.).<br \/>\nDie Ausbildungsverh\u00e4ltnisse wurden auch in den darauffolgenden Jahren kontinuierlich verbessert; 1878 entstand ein zweites Schulhaus und wenig sp\u00e4ter erwarb die Gemeinde die Ispanwohnung und nutze auch diese zu schulischen Zwecke. 1891 gab es sechs Klassen.<br \/>\n1873 wurde erstmals eine Sch\u00fclerbibliothek mit 11 B\u00fcchern er\u00f6ffnet; 1908 gab es 85 f\u00fcr die Sch\u00fcler und 203 f\u00fcr die Lehrer.<\/p>\n<p>Das Einf\u00fchren der ungarischen Sprache 1831 blieb erstmals erfolglos, \u00e4nderte sich aber nach 1867 mit der Verabschiedung diesbez\u00fcglichen Gesetzes. Zu jener Zeit geh\u00f6rte Gro\u00df-Scham zum K\u00f6nigreich Ungarn. Um 1900 wurde durch Madjarisierungsbestrebungen der gesamte Unterricht in ungarischer Sprache abgehalten. F\u00fcr die Vermittlung der deutschen Sprache standen zwei Wochenstunden zur Verf\u00fcgung. Ab 1907, mit dem Apponnyschen Schulgesetz, gab es keinen deutschsprachigen Unterricht mehr. Bemerkenswert ist, dass den Kindern der Gebrauch ihrer Muttersprache (Deutsch) selbst in den Pausen untersagt war.<\/p>\n<p>Ab 1919 geh\u00f6rte Gro\u00df-Scham zu Jugoslawien. Ungarisch als Unterrichtssprache wurde abgeschafft und in Deutsch unterrichtet.<\/p>\n<p>Durch die Grenzberichtigung 1924 wurde Gro\u00df-Scham Rum\u00e4nien zugeordnet und es trat ein neues Schulgesetz in Kraft. Durch die Minderheitenregelung durften die deutschsprachigen Kinder in ihrer Muttersprache unterrichtet werden.<\/p>\n<p>Nach dem 2. Weltkrieg gab es vier Jahre lang keinen Unterricht in der Muttersprache. 1948\/49 wurde der Unterricht in deutscher Sprache wieder aufgenommen doch die gesamte Organisation des Schulwesens war noch mangelhaft. 1953 wurde ein neues Schulgeb\u00e4ude an der Stelle des alten errichtet. In dem 1955 fertiggestellten Geb\u00e4ude war sowohl die deutsche als auch die rum\u00e4nische Abteilung untergebracht. Beim Bau der Schule waren unter Baumeister Johann Utz, die Maurer Andreas Dittrich, Helmut Str\u00f6bl und Heinrich Str\u00f6bl beteiligt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1784\" aria-describedby=\"caption-attachment-1784\" style=\"width: 982px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1784\" src=\"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gitta1.jpg\" alt=\"Lehrer Gro\u00dfscham\" width=\"982\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gitta1.jpg 982w, https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gitta1-300x203.jpg 300w, https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gitta1-768x521.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1784\" class=\"wp-caption-text\">Lehrer in Gro\u00dfscham, Schummer Barbara ganz recht Lina (Magdalena Isaffe),&nbsp; Hilda Pallmann, , Gitta (Brigitte Finkler),&nbsp; Frau Craiu und Schuldirektor Craiu , unbek<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_1787\" aria-describedby=\"caption-attachment-1787\" style=\"width: 584px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1787\" src=\"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gitta4.jpg\" alt=\"Lehrer Gro\u00dfscham, in Herculane\" width=\"584\" height=\"942\" srcset=\"https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gitta4.jpg 584w, https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gitta4-186x300.jpg 186w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 85vw, 584px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1787\" class=\"wp-caption-text\">Lehrer aus Gro\u00dfscham vor dem Herkules Denkmal in Herkulane: Tiberiu Gaal, Peter Pallmann, Gheorghe Margineantu,&nbsp; ?&nbsp; , I. Suciu , Maria Gal, Eugenia Birsan und Brigitte Finkler.<\/figcaption><\/figure>\n<p>1968, bedingt durch den R\u00fcckgang der Sch\u00fclerzahlen, verblieb nur noch die Grundschule mit einer Lehrkraft f\u00fcr den deutschen Teil der Schule. In den 1970er-Jahren sank die Sch\u00fclerzahl weiter, da viele Familien durch Auswanderung oder Binnenwanderung das Dorf verlie\u00dfen.<\/p>\n<p><small><a href=\"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/schulklassen\/\">Verschiedene Jahrg\u00e4nge aus der Gro\u00df-Schamer Schule &#8211; Bilder<\/a><\/small><\/p>\n<h5>Kinderg\u00e4rten<\/h5>\n<figure id=\"attachment_1463\" aria-describedby=\"caption-attachment-1463\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1463\" src=\"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/1955-Gro\u00df-Scham-Kindergarten-JG-48-bis-51-300x218.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/1955-Gro\u00df-Scham-Kindergarten-JG-48-bis-51-300x218.jpg 300w, https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/1955-Gro\u00df-Scham-Kindergarten-JG-48-bis-51-768x557.jpg 768w, https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/1955-Gro\u00df-Scham-Kindergarten-JG-48-bis-51-1024x743.jpg 1024w, https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/1955-Gro\u00df-Scham-Kindergarten-JG-48-bis-51-1200x871.jpg 1200w, https:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/1955-Gro\u00df-Scham-Kindergarten-JG-48-bis-51.jpg 1430w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1463\" class=\"wp-caption-text\">Kindergartengruppe des Jahrgangs 1948-1951<\/figcaption><\/figure>\n<p>1896 wurde der erste Kindergarten in Gro\u00df-Scham unter der Tr\u00e4gerschaft der Gemeinde errichtet. 1901\/02 wurden 82 Kinder betreut. Die p\u00e4dagogische Leitung oblag Berta Jodal von der Gr\u00fcndung des Kindergartens bis 1923. Ihr folgten: Adelheid L\u00f6w, Mathilde Gies (beide bis etwa 1944), Elisabeth Papp, Rosine Hegelmann nacheinander von 1950-1960), Barbara K\u00f6llmel, Brigitte Finkler, Magdalena Kohl, Katharina Wingert, Anna Niederkorn (nacheinander von 1960-1970) und ab 1970 Irene Szomoru, Barbara Hassil, Rodica Weidmann u. a.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><small>Quelle f\u00fcr diese Seite<br \/>\nAnton P. Petri, Hans Schmidt (1987): Heimatbuch der deutschen Gemeinde Gro\u00df-Scham im Banat. HOG Gro\u00df-Scham (Hrg.), Donauschw\u00e4bische Beitr\u00e4ge Nr. 81, S. 218-250<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schulen in Gro\u00df-Scham Kurz nach der Besiedlung Freudenthals wurde auch eine Schule erbaut; 1787 fand der erste Unterricht statt. 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