{"id":1776,"date":"2017-10-08T17:54:05","date_gmt":"2017-10-08T15:54:05","guid":{"rendered":"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/?page_id=1776"},"modified":"2018-01-14T22:59:12","modified_gmt":"2018-01-14T21:59:12","slug":"hochzeitsbrauch","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/hochzeitsbrauch\/","title":{"rendered":"Hochzeitsbrauch"},"content":{"rendered":"<p>Eine Hochzeit in einem banatschw\u00e4bischen Dorf, so auch in Gro\u00df-Scham, war immer ein gro\u00dfes Ereignis. Selbstverst\u00e4ndlich war es f\u00fcr die Brautleute das Ereignis ihres Lebens. Aber auch das ganze Dorf nahm Anteil daran. F\u00fcr die geladenen G\u00e4ste war es ein Vergn\u00fcgen. Es gab zu Essen und zu Trinken, und die Musik spielte zum Tanz. Kein so gro\u00dfes Vergn\u00fcgen war es f\u00fcr die Brautleute und noch weniger f\u00fcr deren Eltern. Lange vor der Hochzeit gab es wichtige organisatorische Dinge zu l\u00f6sen. Die Hochzeit musste bis ins kleinste Detail geplant werden.<br \/>\nIn fr\u00fcheren Zeiten, 19. Jahrhundert und Anfang 20. Jahrhundert, setzten sich die Eltern des Brautpaares zusammen und es wurde genau besprochen, was jeder f\u00fcr die neue Wirtschaft beisteuert. Etwa so: \u201eS Mrai (Maria) kriet vun uns wanns gheirat hat a Milichkuh, a tr\u00e4chtichi Sau un 20 Joch Feld. Un de Pheder kriet no der Hochzeit a Waan, (Wagen) zwa Ross, 25 Joch Feld, a Joch Weingarte, die Press un die F\u00e4sser\u201c. Das wurde von den Eltern festgemacht, ohne Notar und ohne Vertrag, denn es war eine gro\u00dfe Seltenheit, dass die Verheirateten jemals wieder auseinander gehen w\u00fcrden. Nach 1944 gab es das nicht mehr, denn da hatte niemand mehr etwas zu vergeben.<br \/>\nNun zu den G\u00e4sten, die einzuladen w\u00e4ren: in erste Linie alle Verwandten, die Nachbarn rechts und links und \u00fcber die Stra\u00dfe, die Kameraden und Freunde der Brautleute \u2014 da kam eine ganz stattliche Zahl zusammen.<br \/>\nNach dem Erstellen der G\u00e4steliste war das Fest zu planen. Die Eltern der Brautleute mussten daf\u00fcr sorgen, dass zum Hochzeitstag alle Vorbereitungen beendet waren. Dazu geh\u00f6rten: Das Schlachten der Schweine, manchmal auch ein Kalb. Den besten Wein besorgen, was Aufgabe der M\u00e4nner war. Die Frauen mussten daf\u00fcr sorgen, dass Torten und Kuchen gebacken wurden. Viele Frauen waren daran beteiligt. Auch die Suppennudeln mussten gemacht werden, was eine viel Arbeit war.<br \/>\nDie Sorge der Braut galt dem Brautkleid und der Frisur. Und ein sch\u00f6nes Blumenbukett musste die Braut bei der Trauung auch haben.<br \/>\nAuch die Einladungen waren noch zu verteilen. Fr\u00fcher war es so, dass die n\u00e4heren Verwandten von den Brautleuten direkt eingeladen wurden, zu den entfernteren schickte man Kinder als Boten. Sp\u00e4ter wurden Einladungen auf der Schreibmaschine geschrieben oder man lie\u00df sie drucken.<br \/>\nDie Jugendlichen hatten die Aufgabe den Saal zu schm\u00fccken mit bunten B\u00e4ndern und Blumen, die von der ganzen Verwandtschaft zusammengetragen wurden. Auch war es Aufgabe der Jugend, die n\u00f6tigen Tische und T\u00f6pfe sowie das Geschirr zu besorgen. Dies geschah mit dem Wagen, wobei immer einer mit einem Akkordeon f\u00fcr Stimmung sorgte.<br \/>\nMeist waren die Wirtsh\u00e4user nicht f\u00fcr so viele G\u00e4ste ausgestattet. Abends gab es deshalb im Hochzeitshaus ein gemeinsames Abendessen, wobei es manchmal schon recht lustig zuging.<br \/>\nNicht vergessen durfte man das Einschreiben und das Ausrufen lassen. Im Gemeindehaus musste man die Trauung anmelden. Daraufhin wurde sie einige Wochen am schwarzen Brett bekanntgemacht. Das war gesetzlich vorgeschrieben. Beim Pfarrer musste man sich anmelden, daraufhin wurden die Heiratswilligen dreimal, immer sonntags in der Messe als Brautpaar verk\u00fcndet. (In Gro\u00df-Scham hie\u00df es: \u201eSie sin zum erschtemol ausgeruft gin\u201c.)<br \/>\nUnd nun zum Verlauf der Hochzeit. Vor dem Krieg war die Hochzeit in der Regel im Herbst und fast nie an einem Samstag oder Sonntag. Das lag daran, dass die Leute nach der Herbsternte die meiste Zeit hatten. Nach dem Krieg waren die Hochzeiten auch zumeist im Herbst, aber immer an einem Samstag, weil die Leute unter der Woche zu ihrem Arbeitsplatz mussten. Die Trauung auf dem Standesamt war immer ein Tag vor der kirchlichen Trauung. Anwesend waren nur die Brautleute mit ihren Trauzeugen und das Prozedere war wie heute.<br \/>\nDie kirchliche Trauung war immer nachmittags um drei oder vier Uhr. Dazu versammelten sich die G\u00e4ste um ein Uhr im Wirtshaus. Der Br\u00e4utigam und die Eltern der Brautleute mussten vor allen anderen da sein. Der Br\u00e4utigam hatte die Aufgabe, alle G\u00e4ste zu empfangen und zu begr\u00fc\u00dfen. W\u00e4hrend sich die G\u00e4ste im Hochzeitshaus versammelten, war die Braut bei der Taufpatin (Tafgodel), wo sie ihr Brautkleid anlegte und von wo sie vom Hochzeitszug abgeholt wurde. Nachdem alle G\u00e4ste im Hochzeitshaus versammelt waren, formierte sich der Hochzeitszug zum Abholen der Braut. Vorneweg gingen die Brautf\u00fchrer, was in der Regel Bruder und Schwester der Brautleute waren. Danach kamen die Kinder, die Jugend, die Verwandten, Nachbarn und sonstige G\u00e4ste. Das Ende des Zuges bildete die Musik. Beim Eintreffen des Zuges stand die Braut im \u201eParadezimmer\u201c der \u201eGodel\u201c. Nachdem ein gr\u00f6\u00dferes M\u00e4dchen ein Hochzeitsgedicht vorgetragen hatte, \u00fcbernahmen die Brautf\u00fchrer die Braut und der ganze Zug begab sich nun in das Hochzeitshaus. Der Br\u00e4utigam und die Eltern und auch \u00e4ltere Leute blieben im Hochzeitshaus. Beim Ann\u00e4hern des Hochzeitszuges musste der Br\u00e4utigam der Braut einige Schritte entgegengehen, um sie mit einem Kuss in Empfang zu nehmen und ins Haus zu geleiten. Soweit noch Zeit bis zum Kirchgang blieb, wurden Salzkipfel und Wein gereicht. Danach ging es zur Kirche. Als erstes Paar gingen Braut und Br\u00e4utigam. In Gro\u00df-Scham war es \u00fcblich, dass der Br\u00e4utigam seine Braut selbst zum Altar f\u00fchrte. Die kirchliche Zeremonie lief auf gleiche Weise wie heute ab. Der Pfarrer segnete die Ringe, nahm ihnen das Treuegel\u00f6bnis ab und nachdem die Ringe getauscht waren, begl\u00fcckw\u00fcnschte der Pfarrer das junge Paar in einer kleinen Ansprache. Nach der Trauung stellte sich das junge Paar an der Seite des Altars auf und alle Hochzeitsg\u00e4ste gingen an ihnen vorbei, um, manchmal unter Tr\u00e4nen, Gl\u00fcck zu w\u00fcnschen und zu gratulieren. Am Ausgang der Kirche warteten schon die Zuschauer, Bekannte, Freunde und auch Neugierige, um ebenfalls Gl\u00fcck zu w\u00fcnschen. Beim Verlassen der Kirche spielte die Musik und unter Juchei und \u201eBuwe was hamer heint?\u201c \u2013 \u201eHochzeit!\u201c ging es zur\u00fcck ins Hochzeitshaus.<br \/>\nW\u00e4hrend der kirchlichen Trauung, wurden im Saal die Tische f\u00fcr das Abendessen geschm\u00fcckt und gedeckt. Dazu geh\u00f6rte, dass Kuchen und Torten bei R\u00fcckkehr aus der Kirche auf dem Tisch standen. Selbstverst\u00e4ndlich gab es auch die Brauttorte, die ein-, zwei- oder dreist\u00f6ckig war. Die Torten wurden nur zur Demonstration aufgestellt und vor dem Abendessen wieder abgetragen. (Was manchen veranlasste zu glauben, die Torten w\u00e4ren nur zum Anschauen da und nicht zum Essen.) Nachdem die Hochzeit aus der Kirche zur\u00fcckgekehrt war entstand eine Pause von einer oder auch zwei Stunden bis zum Abendessen. Diese Pause nutzten die Leute, um nach Hause zu gehen und schnell noch mal nach dem Rechten zu sehen und sich f\u00fcr den Tanz umzuziehen. Die \u00c4lteren blieben im Hochzeitshaus. Nachdem sich die G\u00e4ste wieder alle versammelt und an den Tischen Platz genommen hatten, wurde das Abendessen serviert. Kellner waren junge M\u00e4nner, Verwandte und Freunde von den Brautleuten. Unter den Kl\u00e4ngen eines Marsches marschierten die Kellner, jeder mit einer Suppensch\u00fcssel, in den Saal. Der erste Kellner hatte anstatt der Suppe eine gr\u00f6\u00dfere Sch\u00fcssel, in der lauter Knochen waren. Und genau vor dem Hochzeitspaar stolperte der Kellner und die Sch\u00fcssel mitsamt den Knochen fiel in den Saal \u2013 zum Schreck der Brautleute und der G\u00e4ste. Das Hochzeitsmenu war sehr reichhaltig. Als Vorspeise gab es eine kr\u00e4ftige H\u00fchnersuppe, danach gekochtes H\u00fchnerfleisch mit \u201eKrensauce\u201c (Meerrettich) oder \u201eKapersauce\u201c (Dill); im Anschluss den Braten. Das war gebratenes und \u201egebackenes\u201c (paniertes) Fleisch. Vor dem Krieg war es obligatorisch Kalbfleisch und nach dem Krieg meistens Schweinefleisch. Zum Fleisch gab es als Beilage Kartoffelp\u00fcree, Krautsalat, eingelegte Gurken und Paprika und f\u00fcr den, der lieber S\u00fc\u00dfes wollte, gab es eingelegte Aprikosen, Pfirsiche, Quitten und Kirschen. Dazwischen gab es dann den sogenannten Reiskoch (Reisauflauf). Als Getr\u00e4nke waren Wein und Sodawasser immer auf dem Tisch. Schnaps wurde ein Gl\u00e4schen vor dem Essen serviert. Nach dem Abendessen wurden die Kuchen und Torten aufgetragen.<br \/>\nNach dem Essen begann die Unterhaltung. Als erster Tanz war der Brauttanz. Mit der Braut tanzte jeder. Bevor die Braut zum Tanz aufgefordert wurde, gab jeder sein Brautgeschenk ab. Die Taufpaten, die daf\u00fcr an einem besonderen Tisch Platz genommen hatte, nahmen die Brautgeschenke in Empfang. Die nahen Verwandten gaben mehr, die weiteren und sonstigen Bekannten weniger. Fr\u00fcher war es \u00fcblich, dass die Brautleute mit verschiedenen n\u00fctzlichen Dingen wie K\u00fcchenger\u00e4ten oder \u00c4hnliches beschenkt wurden. Manches Paar hatte dann beispielsweise drei Kaffeem\u00fchlen oder einige K\u00fcchenwaagen. Nach dem Krieg wurden eher Geldgeschenke \u00fcberreicht. Nach dem Brauttanz war dann der Tanz f\u00fcr alle. Die Musik spielte auf, jeweils ein Walzer und zwei Polkas waren ein Tanz. Nach dem Krieg wurden auch schon moderne T\u00e4nze getanzt, insbesondere von der Jugend.<br \/>\nEs ging recht lustig zu bis nach Mitternacht, dann wurde die Braut abgekr\u00e4nzelt, d.h. es wurde ihr Kr\u00e4nzel und Schleier abgenommen und daf\u00fcr bekam sie ein Kopftuch. Dazu sa\u00df die Braut auf einem Stuhl in der Mitte des Saales und ringsherum standen die jungen Frauen und sangen das dazugeh\u00f6rige Lied (welches ich leider nicht kenne, Anm. des Autors), damit war sie in den Kreis der Frauen aufgenommen. Es war ein symbolischer Abschied von der Jugend.<br \/>\nDanach wurde wieder der Tisch gedeckt. Das \u00fcbliche Mitternachtsessen war Paprikasch (Gulasch). Um die Leute ein wenig aufzumuntern, gab es nach Mitternacht Kaffee. Auch das Tanzen ging weiter. Und als die ersten Erm\u00fcdungserscheinungen auftraten, kamen die Kellner und andere junge M\u00e4nner in Verkleidung und mit Masken in den Saal und sorgten f\u00fcr Stimmung und Auflockerung. So zog sich die Unterhaltung bis zum Morgengrauen. Viele gingen dann nach Hause, um sich etwas auszuruhen, nur die ganz Eisernen blieben im Saal. Um 8 Uhr in der Fr\u00fch kamen schon die ersten G\u00e4ste zur\u00fcck zum Fr\u00fchst\u00fcck. Nun war es die Pflicht der Brautleute und deren Eltern, die G\u00e4ste zu bedienen. Gegen neun Uhr f\u00fcllte sich der Saal wieder. Einige, die nicht rechtzeitig kamen, wurden mit der Musik abgeholt, ein Brauch, der nach dem Krieg von den Kommunisten verboten wurde. Die Unterhaltung setzte sich bis Mittag fort, dann wurde nochmal zum Essen geladen. Dies war kein besonderes Mahl, sondern es wurde die Reste aufgetragen, was meist nicht wenig war. Anschlie\u00dfend wurde bis in den Nachmittag getanzt; allm\u00e4hlich legte sich die Stimmung und einer nach dem anderen ging, um ein sch\u00f6nes Erlebnis reicher. Zur\u00fcck blieben die Eltern der Brautleute. Ihnen oblag das Saubermachen und Aufr\u00e4umen. Aber auch sie ruhten zuerst mal aus, bevor es an die Arbeit ging.<br \/>\nVon der Hochzeit aber wurde noch lange Zeit erz\u00e4hlt.<\/p>\n<h5>Spr\u00fcche zur Hochzeit<\/h5>\n<p>Liebe Braut,<br \/>\nein tiefer Sinn liegt in den zarten Lettern,<br \/>\naus welchen ich den Strau\u00df dir liebend wand,<br \/>\nzwar nur ein reines Herz liest diese Lettern,<br \/>\ndoch dir ist diese Deutung l\u00e4ngst bekannt.<br \/>\nSo nimm ihn denn in dieser sch\u00f6nen Stunde,<br \/>\nden Strau\u00df der dir ein Herz voll Liebe deut,<br \/>\nder Segen Gottes ruh auf diesem Bunde,<br \/>\ndein Leben schon sei Himmel Seligkeit.<br \/>\nUnd musst du auch dein Schritt zur Ferne lenken,<br \/>\nfort von der Flur wo dir die Kindheit schwand,<br \/>\nauch fern wirst unser du mit Liebe denken,<br \/>\ngetrennt auch einet uns des Herzens Band.<br \/>\nGott sei mit dir und wenn in fernen Tagen,<br \/>\ndir Freud und Leid bewegt das volle Herz,<br \/>\ndann denk das hier verwandte Herzen schlagen,<br \/>\ndie treu mit dir empfinden Lust und Schmerz.<\/p>\n<p>Nun tretet beide vor den Altar<br \/>\nund lasst euch segnen f\u00fcr ein Paar.<br \/>\nHoch lebe das Brautpaar!<\/p>\n<p>Liebe Braut,<br \/>\nnun ist, Du liebes Br\u00e4utchen ja,<br \/>\nauf einmal deine Hochzeit da.<br \/>\nUnd da sie all heut zu dir gehen,<br \/>\nwill ich nicht leer von Ferne stehen.<br \/>\nIch w\u00fcnsche Gl\u00fcck und Segen dir,<br \/>\nund bring daf\u00fcr ein Str\u00e4u\u00dfchen dir.<br \/>\nSei immer treu und wohlgemut<br \/>\nund bleib als Frau mir auch noch gut.<br \/>\nHoch lebe unsere liebe Braut!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebes Brautpaar,<\/p>\n<p>der sch\u00f6nste Tag,<br \/>\ndie sch\u00f6nste Stund,<br \/>\nhabt ihr erlebt, ihr Kinder heut.<br \/>\nIhr werdet mit dem Kranz verbunden,<br \/>\nf\u00fcr eure ganze Lebenszeit.<br \/>\nIhr m\u00fcsst verlassen eure Eltern,<br \/>\ndie euch geliebt gepfleget hier,<br \/>\ndie euch all hier viel Gutes erwiesen.<br \/>\nOh danket ihnen heut daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Der Kranz der euch am Haupt verbindet,<br \/>\nden dr\u00fccket fr\u00f6hlich euch ans Herz.<br \/>\nEr bringt euch Frieden, Gl\u00fcck und Freude<br \/>\nund vielleicht auch bitteren Schmerz.<br \/>\nUnd wenn er einst euch Kummer dr\u00fcckt<br \/>\nund ihr Wehmutstr\u00e4nen weint,<br \/>\nso denkt zur\u00fcck an jene Stund,<br \/>\ndie durch den Kranz euch heut vereint.<\/p>\n<p>Du Braut bekommst heut neue Eltern,<br \/>\nsei ihnen treu bis in das Grab<br \/>\nsei ihnen Freude, Trot und St\u00fctze,<br \/>\nbis sie gehen ins k\u00fchle Grab.<br \/>\nDu Br\u00e4utigam du sei das selbe,<br \/>\nversto\u00dfe deine Eltern nicht,<br \/>\ndenn sie lieben dich so wie noch immer,<br \/>\ndenn du sollst sein ihr treues Kind.<br \/>\nDu geliebter Br\u00e4utigam bekommst an deine Seite,<br \/>\ndiese Braut f\u00fcr deine eigene Frau.<br \/>\nSo steht sie hier wie eine Braut,<br \/>\ndass sie dem Br\u00e4utigam ihr Leben anvertraut.<br \/>\nNun gehet hin, in Jesus Namen<br \/>\nund lasst euch segnen f\u00fcr ein Paar<br \/>\ndie Versammlung sage amen,<br \/>\nwas ihr w\u00fcnscht das werde wahr.<\/p>\n<p>Bittet Jesus um den Segen,<br \/>\nladet ihn zur Hochzeit ein,<br \/>\ndenn daran ist viel gelegen,<br \/>\nwenn ihr wollet gl\u00fccklich sein.<br \/>\nSchenk, oh Jesus, ihnen Segen,<br \/>\nschenk oh Jesus ihnen Gnad,<br \/>\ndass sie sich stets innig lieben,<br \/>\nbis sie gehen ins k\u00fchle Grab.<\/p>\n<p>Spielet auf ihr Musikanten,<br \/>\ndie Hochzeit geht voran.<\/p>\n<p>Wurde vorgetragen von Maria Hasselhan ( geb. L\u00f6sch)<br \/>\nam 17. Juni 1950 bei der Hochzeit von Josef L\u00f6sch und Anna Wingert<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: Calibri;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><em>G\u00fcnter Lenhardt<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Hochzeit in einem banatschw\u00e4bischen Dorf, so auch in Gro\u00df-Scham, war immer ein gro\u00dfes Ereignis. Selbstverst\u00e4ndlich war es f\u00fcr die Brautleute das Ereignis ihres Lebens. Aber auch das ganze Dorf nahm Anteil daran. F\u00fcr die geladenen G\u00e4ste war es ein Vergn\u00fcgen. Es gab zu Essen und zu Trinken, und die Musik spielte zum Tanz. Kein &hellip; <a href=\"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/hochzeitsbrauch\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">&#8222;Hochzeitsbrauch&#8220; <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_cbd_carousel_blocks":"[]","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-1776","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1776","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1776"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1776\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1846,"href":"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1776\/revisions\/1846"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/clandata.sytes.net\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1776"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}